Der ökologische Fußabdruck einer Online-Vorlesung: EURECA-PRO Sommerschule zu Online-Lehre gestartet

08. September 2021

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Am 1. September begann die internationale Sommerschule „Responsible Consumption and Production for Digitised higher Education”, die in diesem Jahr zum ersten Mal vom EURECA-PRO-Team an der TU Bergakademie Freiberg veranstaltet wird.

Welchen ökologischen Fußabdruck hat eine Online-Vorlesung? Welche neuen Anforderungen stellt die Online-Lehre an die Infrastruktur von Universitäten und wie verändern die digitalen Angebote die Mobilität von Studierenden in Europa? Mit diesen Fragen beschäftigen sich insgesamt 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Griechenland, Spanien, Polen und Rumänien im Rahmen einer von der Hochschulallianz EURECA-PRO organisierten Sommerschule an der TU Bergakademie Freiberg.

Den Auftakt der Sommerschule bildete ein virtuelles Modul rund um das UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion. Die Teilnehmenden konnten außerdem Online-Sprachkurse in Deutsch, Spanisch und Polnisch belegen. Gokhan Gulten, Student an der TU Bergakademie Freiberg, war von der Qualität des Online-Kurses beeindruckt: “Der Sprachkurs war einfach toll. Ich bin mehr als zufrieden mit der Qualität der Materialien und der Kompetenz der Lehrenden.”

Die Teilnehmenden der internationalen Sommerschule „Responsible Consumption and Production for Digitised higher Education”. Foto: TU Bergakademie Freiberg

Präsenzwoche mit Vorlesungen, Diskussionen und einer Teamaufgabe

Noch bis zum 11. September 2021 findet nun eine Präsenzwoche in Freiberg statt: Mit Vorträgen von Forschenden aller sieben EURECA-PRO Universitäten erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in Aspekte der Nachhaltigkeit von Digitalisierung in Forschung und Lehre. In Gruppenarbeiten und Diskussionen analysieren und bewerten die Studierenden diese gemeinsam mit ihren Tutorinnen und Tutoren. Die internationalen und interdisziplinären Teams stellen ihre Szenarien zur Nachhaltigkeit verschiedener Studienformen am Ende der Woche in einem Gruppenbericht vor.

“Die Sommerschule ist ein effizienter und effektiver Weg, um meine akademischen Fähigkeiten und Kenntnisse zu verbessern. Sie gibt mir die Möglichkeit, mit einem akademischen Umfeld zu kommunizieren und mit vielen verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten und neue Kulturen kennenzulernen”, sagt Teilnehmer Pangiotis Mallios, Student an der Technischen Universität Kreta.

Der Freiberger Student Azuhchum Clovis Khan schätzte die Vielfalt der Themen und die unterschiedlichen Hintergründe der Studierenden der Sommerschule: “Die Themen förderten die Kommunikation, die Vernetzung und das Verständnis für die Veränderungen im Bildungsbereich. Obwohl wir uns am Ende auf eine solide gemeinsame Schlussfolgerung einigen konnten, zeigte die erste Gruppenarbeit die Meinungsvielfalt der Teilnehmenden und ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an eine Fragestellung.”

Über EURECA-PRO

Die Hochschulallianz EURECA-PRO besteht aus der Montanuniversität Leoben (Österreich), der TU Bergakademie Freiberg (Deutschland), der Technischen Universität Kreta (Griechenland), der Universität León (Spanien), der Schlesische Technische Universität (Polen), der Universität Petrosani (Rumänien) und der Hochschule Mittweida (Deutschland). Diese sieben Partnerhochschulen haben sich zusammengeschlossen, um es Studierenden und Personal zu ermöglichen im Bereich “Verantwortungsbewusst Konsumieren und Produzieren” zu forschen, zu lehren und zu studieren. Bis zum Jahr 2040 soll ein virtueller und integrierter Europäischer Campus entstehen.